Benannt nach dem Mierendorffplatz, der an den Sozialdemokraten Carlo Mierendorff erinnert.
Der Platz war ursprünglich nach König Gustav II. Adolf von Schweden benannt; seine Parkanlage entstand 1912–1913. Im Jahr 1950 wurde er nach Carlo Mierendorff (1897–1943) benannt, einem SPD-Reichstagsabgeordneten, der 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte und fünf Jahre in Konzentrationslagern inhaftiert war. Später im Widerstand aktiv, kam er bei einem Luftangriff auf Leipzig ums Leben.