Benannt nach dem Kardinal-Nagl-Platz, der an den Wiener Erzbischof Franz Nagl erinnert.
Der Platz wurde am 17. September 1914 nach Kardinal Franz Nagl (1855–1913) benannt; vorher hieß er Thomasplatz. Der gebürtige Wiener war ab 1902 Bischof von Triest und von 1911 bis zu seinem Tod Fürsterzbischof von Wien, Kardinal wurde er 1911. Höhepunkt seiner kurzen Amtszeit war der 1912 in Wien abgehaltene Internationale Eucharistische Kongress.