Benannt nach der Julius-Leber-Brücke, die an einen sozialdemokratischen Widerstandskämpfer erinnert.
Julius Leber (1891–1945) war SPD-Reichstagsabgeordneter und Gegner der Nationalsozialisten. Im Widerstand arbeitete er, getarnt als Mitarbeiter einer Kohlenhandlung, auf der Roten Insel, dem Kiez an der Brücke. Der Kreis um Stauffenberg hatte ihn als Innenminister vorgesehen; am 5. Juli 1944 verhaftet, wurde er am 5. Januar 1945 in Plötzensee hingerichtet.