Benannt nach Martin Niemöller (1892–1984), evangelischer Pfarrer und Gegner des NS-Regimes.
Niemöller war führender Vertreter der Bekennenden Kirche; anfangs dem Nationalsozialismus positiv gegenüber, widersetzte er sich später der staatlichen Einflussnahme auf die Kirche und wurde 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Der Platz hieß ab 1899 Bismarckplatz und ab 1951 Kurt-Fischer-Platz, nach dem Chef der Volkspolizei Kurt Fischer. Seit 1992 trägt er Niemöllers Namen.