Benannt nach der Poelchaustraße, die an den Gefängnispfarrer Harald Poelchau (1903–1972) erinnert.
Als Pfarrer in Tegel und anderen Berliner Gefängnissen begleitete Poelchau bis 1945 etwa tausend Menschen zur Hinrichtung. Er gehörte zum Widerstandskreis um Helmuth James von Moltke (Kreisauer Kreis) und half untergetauchten Juden. Der Bahnhof wurde 1979 als Karl-Maron-Straße eröffnet, nach einem DDR-Politiker; Straße und Bahnhof wurden 1992 umbenannt.