Benannt nach Ruhleben, einem alten Gut zwischen Spandau und Charlottenburg.
Das Gut hieß zunächst Neues Vorwerk bei Spandau; der Name Ruhleben wird erstmals 1704 erwähnt. Kurfürstin Sophie Charlotte erhielt das Vorwerk 1695, und Friedrich, inzwischen König in Preußen, ließ an der Spree ein Lustschloss bauen, das 1710 fertig war. Im Ersten Weltkrieg diente die Trabrennbahn Ruhleben als Internierungslager, vor allem für britische Zivilisten. Der Bahnhof der U2 wurde 1929 eröffnet.