Benannt nach dem Großen Tiergarten, einst Jagdrevier der Kurfürsten.
Ein erster Tiergarten wurde 1527 nahe dem Berliner Schloss angelegt und später nach Westen erweitert: Man setzte Wildtiere aus und hielt sie mit Zäunen zurück; das Gelände diente als Jagdpark der Kurfürsten von Brandenburg. 1742 ließ Friedrich der Große die Zäune niederreißen und den Tiergarten für die Bevölkerung umgestalten. Der Bahnhof wurde 1885 als „Thiergarten“ eröffnet.