Der Name erinnert an die „Spitalau“, ein Augebiet im Besitz des Bürgerspitals.
Im 14. Jahrhundert kam dieses Augebiet an der Donau an das Wiener Bürgerspital, das hier Holz gewann – daher Spittelau oder Obere Spitalau. Noch im 17. Jahrhundert war es eine Insel. Während der Pest von 1713/1714 stand hier eine Quarantänestation mit Holzbaracken; um 1800 ließ man den Kanal zum Festland verlanden, und die Insel verschwand.