Benannt nach Louise Schroeder (1887–1957), 1947–1948 kommissarische Oberbürgermeisterin Berlins.
Die Sozialdemokratin war 1919 eine von 41 Frauen, die in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurden, und hatte maßgeblichen Anteil an der Gründung der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Am 8. Mai 1947 übernahm sie kommissarisch das Amt der Berliner Oberbürgermeisterin. Von 1905 bis 1958 hieß der Platz nach König Oskar II. von Schweden Oskarplatz; 1958 erhielt er ihren Namen.