Benannt nach der Taborstraße, die zum einstigen „Tabor“ führte, einer Brückenschanze.
Die alte Ausfallstraße führte von der Brücke über den Donaukanal zu den Donauübergängen; 1406 ist sie als Kremser Straße belegt. Um 1850 wurde sie nach dem Tabor benannt, einer halbkreisförmigen Schanze zum Schutz der Donaubrücke – eine Befestigungsform, die in Österreich seit den Hussitenkriegen (1420–1434) nachweisbar ist. Der jüngere Tabor beim heutigen Am Tabor verschwand 1875 mit der Donauregulierung.